Fränkische Landschaft

Mit der Aufklärung verschwand die barocke Bildstockvielfalt. Schlichte Hochkreuze zierten fortan die Wegesränder, doch schon bald entdeckten Künstler den Bildstock als Wahrzeichen einer idealen fränkischen Landschaft. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts keimte ein neues Interesse an den Bildstöcken, das bis heute anhält – noch immer sind Bildstocksetzungen Brauch in Franken.

„Häufig hängen die Herrgotts in Franken zwischen zwei Linden, besser und schöner als zwischen Schächern (…) besser, wenn alle diese Dii crucifixi Wegweiser wären wie in Württemberg.“

Carl Julius Weber, 1826